FirstCon:günstige Energie für Deutschland

Was ist von Bonuszahlungen zu halten?

In erster Linie bedeuten Boni, dass der Anbieter in den Ranglisten der Vergleichsportale nach oben rutscht, denn dort wird immer der Lieferpreis des 1. Jahres verglichen. Im 2. Jahr, wenn der Bonus nicht mehr gewährt wird, sind solche Anbieter häufig nicht mehr attraktiv. In der Regel bezahlt man im 2. Jahr durch teurere Konditionen den zuvor gewährten Bonus zurück. Nun könnte man folgende Strategie verfolgen: bei einem Anbieter mit attraktiven Bonus abschließen und rechtzeitig zum 2. Jahr kündigen und sich den nächsten Anbieter mit attraktivem Bonus suchen. Unbenommen des damit verbundenen Aufwands und Risikos scheitert diese Strategie häufig an den AGBs der Anbieter.

Beispiel 1:

Es findet sich in den AGBs unter, dass der Bonus nur gewährt wird, „wenn der Vertrag nicht vor oder zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres beendet wird“. Also muss der Kunde mindestens 2 Jahre im Vertrag bleiben, um den Bonus für das 1. Jahr zu erhalten!

Beispiel 2:

7 Monate lang wurden von einem Anbieter die Abschläge ordnungsgemäß abgebucht – dann plötzlich nicht mehr. Im 12. Monat wurden die Abschlagszahlungen für die zurück liegenden 5 Monate zusammen, auf einen Schlag abgebucht. Da diese Abbuchung ohne vorherige Ankündigung erfolgte, sind viele Lastschriften nicht eingelöst worden. Bei einigen Kunden fehlte die Deckung des Kontos, andere hielten die Abbuchung für einen Irrtum und widersprachen ihr. Nun hat dieser Anbieter jedoch in seinen AGBs einen Passus, der besagt, dass der Bonus nur gezahlt wird, wenn es keinen Rückläufer bei den Abbuchungen gegeben hat! Somit erhalten alle diese Kunden keinen Bonus.

Fazit: Boni werden gerne versprochen, aber ungern gewährt. Sie können einen Anbieter ruinieren! Versprechungen nicht einzulösen, halten wir jedoch für unseriös. Daher kalkulieren wir transparent und eindeutig – ohne Bonus, Paketpreise oder Vorauszahlungen.Das ist Fairness à la FirstCon.

Sind Paketpreise wirklich günstig?

Bei Paketpreisen kaufen die Kunden eine bestimmte Menge Energie, indem sie eine Anzahl kWh Jahresverbrauch en bloc kaufen und in der Regel im Voraus bezahlen. Hierbei tragen die Kunden das Vorauszahlungsrisiko: neben dem sofortigen Liquiditätsnachteil besteht das Risiko, dass das Geld weg ist, wenn der Anbieter Insolvenz anmeldet. Dann hat man das Paket gekauft und darf die Energie über den teuren Tarif der Ersatzversorgung ein zweites Mal bezahlen! Der jedoch immer bestehende Nachteil dieser Angebotsform liegt schlicht in dem Umstand begründet, dass kein Kunde exakt die eingekaufte Menge kWh verbrauchen wird. Niemand verbraucht z.B. genau 4.000,0 kWh. Er verbraucht vielleicht 3.789 kWh oder 4.223 kWh. Wenn man weniger verbraucht, als man im Paket eingekauft hat, hat man bezogen auf den tatsächlichen Verbrauch zu viel bezahlt. Richtig teuer wird es allerdings, wenn man mehr verbraucht, als man im Paket eingekauft hat. Dieser Mehrverbrauch wird zu horrenden Preisen von meistens deutlich über 30 ct./kWh berechnet!